Yoga und Gedanken

1.000 Gedanken an jedem Tag. Das ist eine ganz schön große Menge wenn ich mir so vorstelle, wieviel Fokus und Zeit dabei verloren geht. Die allermeisten Gedanken sind unbrauchbar, veraltet oder sogar negativ. Das kommt ganz auf die Programmierung des individuellen Gedankenapperates an. Wenn ich mein Leben so betrachte kann ich das jedoch auch manchmal beobachten. Gedanken wie: Kann ich das überhaupt? Bin ich gut genug dafür? Was werden die anderen denken? Dazu hab ich jetzt aber gar keine Lust, kennt wohl jeder. Alle diese Gedanken haben gemein, dass sie in irgend einer Weise wertend sind. Wertung ist nicht wirlich hilfreich um ein ausgeglichenes Leben zu führen. Deshalb ist Meditation in aller Munde. Mir fällt es bis heute schwer, meine Gedanken zu besänftigen. Durch Meditation kann ich es allerdings lernen und in kleinen Schritten vorwärts kommen. Aber wie geht das eigendlich?


Für viele Menschen ist der Begriff Meditation mystisch und ungreifbar. Dabei ist es gar nicht so schwer. Meditation bedeutet nicht unbedingt bewegungslos auf dem Boden herumzusitzen. Es bedeutet vielmehr eine klare und freie Innenwelt zu kreieren. Dazu gibt es unzählige Möglichkeiten. Für den einen kann schon die Fahrt zur Arbeit zur Meditation werden. Die gewohnte Strecke, der Kopf ausgeschaltet und alle Abläufe funktionieren nach zahlloser Wiederholung fast wie von allein. Für den Anderen ist Musik pure Meditation. Ob Hören, Mitsingen oder Selbermachen. Bei hundertprozentiger Konzentration auf ein Instrument werden alle anderen Kopfkinos ausgestellt. Voila, du bist in deiner Mitte angekommen.
Dieser herbstlichen Tage ist meine Meditation das allabendliche entzünden des Kamins. Die Beobachtung des Feuers und die Wärme ziehen mich mit voller Ausfmerksamkeit in ihren Bann. Das kennt wohl jeder, dieses stundenlange ins Feuer schauen. Dabei muss gar nichts anderes stattfinden. Und somit wäre das Ziel der Meditation erreicht.

Sein.

Einfach da sein und still im Kopf werden.

Die Dinge um sich herum wahrnehmen, sein lassen, beobachten.


Was ist deine Alltagsmeditation?
Schreib mir gerne ein Kommentar oder was du von Meditation im Allgemeinen hälst.
 
Liselle

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